Zeitfehler


Beim Einschalten der Röhrenspannung zeigt sich eine Anlaufcharakteristik, die Einfluß auf die Konstanz der Dosisleistung für kurze Einschaltzeiten hat. Ältere Systeme benötigen zum Teil mehrere Sekunden, um die nominale Röhrenspannung zu erreichen. Bei nennenswerten Einschalteffekten kann es notwendig werden, die gesamte Behandlungsdosis mittels Dosismeßkammer zu schalten, um diesen Zeitfehler zu kompensieren.

Zeitfehler = (T2 x R1 – T1 x R2) / (R2 – R1)
wobei R2 , R1 Dosiswerte für Zeiteinstellung von T2 , T1 sind


Die Steuerungen unserer Gerätesysteme T-105, T-160, T-200 und T-300 regeln die Parameter Röhrenhochspannung [kV] und Röhrenstrom [mA] innerhalb einer Sekunde auf ihre nominalen Werte, wobei ein nahezu rechteckiges Signalbild entsteht. Der Zeitfehler wird damit nahezu eliminiert.

Röntgentherapiesysteme T-105, T-160, T-200 und T-300 schalten die geplante Dosis, auch bei kurzen Bestrahlungszeiten, zeitgesteuert präzise und reproduzierbar.

Ein zweiter, baugleicher Zeitschalter überwacht die Funktion des Therapiezeitschalters und schaltet die Strahlung im Fehlerfall zuverlässig ab.


Die folgende Darstellung zeigt eine direkt-grafische Wiedergabe von Röhrenhochspannung [200 kV] und Röhrenstrom [13 mA *10] innerhalb einer Einschaltzeit von 15 s.